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Bundesanstalt - Technisches Hilfswerk Bundesschule Hoya
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Fünf Jahrzehnte lehren und lernen in Hoya

 Hoya. Die THW-Bundesschule in Hoya feierte am 12.9. mit einem Festakt und Tag der offenen Tür ihr 50jähriges Bestehen. Rund 600 Einsatzkräfte aus 37 Ortsverbänden aus dem ganzen Bundesgebiet präsentierten mehreren tausend Besuchern das große Leistungsspektrum des THW. Neben dem THW-Präsidenten Albrecht Broemme gratulierten unter anderem Sebastian Edathy sowie weitere Abgeordnete des Bundestages, Vertreter von Feuerwehr, Rettungsorganisationen, Polizei und Politik zum Jubiläum.

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 Der Schulmanager der Bundesschule Hoya, Horst Oetzel, begrüßte am morgen die 120 geladenen Gäste zur offiziellen Feierstunde im Lindenhof Hoya. „Für die Schule bedeutet dieses Jubiläum 50 Jahre gesammeltes Wissen und Erfahrung“, sagte Oetzel. „Wissen muss angewandt werden, erst dann wird es lebendig.“ THW-Präsident Albrecht Broemme übersandte auch die Glückwünsche von Bundesinnenminister Dr. Wolfgang Schäuble. In seiner Festrede ging er insbesondere auf die wechselhafte Geschichte der THW-eigenen Schule in Hoya ein: „Keine Einrichtung war so oft totgesagt wie die Bundesschule.“ Allerdings würde es während seiner Amtszeit keine Diskussionen über den weiteren Bestand der Schule geben.

 In ihren Grußworten dankten Landrat Heinrich Eggers, Kreisbrandmeister Bernd Fischer, die Gemeindebrandmeister Gerd Degener und Carsten Meyer für die gute Zusammenarbeit in den vergangenen Jahrzehnten und überreichten Präsente. Der Bürgermeister von Hoya, Edmund Seidel, freute sich über die Entwicklung der Bundesschule und hob ihre Stellung und das ehrenamtliche Engagement der THW-Kräfte für die Region Hoya hervor. THW-Schulleiter Harald Müller, zuständig für die beiden Schulstandorte Neuhausen und Hoya, stellte den praxisnahen und interaktiven Unterricht an der Bundesschule heraus. „Lehrgangsteilnehmer wollen gefordert werden“, erklärte Müller.

 Beim Tag der offenen Tür auf dem weitreichenden Schulgelände stellten in mehreren Vorführungen die Bergungs- und Fachgruppen des THW ihre Einsatzmöglichkeiten vor. Gezeigt wurden die Einsatzfahrzeuge und die spezielle Ausstattung für verschiedenste Einsatzoptionen, aber auch die Möglichkeiten der Lehranstalt mit modernen Lehr- und Lernmethoden die THW-Kräfte auszubilden.

 Höhenluft in Hoya

 Zusätzlich zu den Bergungsgruppen stellten sich die Fachgruppen Infrastruktur, Führung und Kommunikation mit seinem Weitverkehrstrupp und Räumen vor. An den Bergungsräumgeräten konnten interessierte Besucher ihre Geschicklichkeit prüfen. Die Mitglieder der Höhenrettungsgruppe zeigten ihre Fähigkeiten an einem zehn Meter hohen Turm . Die Jugendgruppe des THW-Ortsverbandes Hoya errichtete einen Trümmersteg über einen breiten Übungsgraben. Der Steg mit einer Länge von 15 Metern wurde lediglich aus Rundhölzern, Bohlen und Bindeleinen hergestellt.

 Das Einsatznachsorgeteam des THW-Landesverbandes Bremen und Niedersachsen informierte über die psychosoziale Nachsorge für Einsatzkräfte. Die unterschiedlichen Entwicklungsstufen im THW veranschaulichte eine Ausstellung der THW historischen Sammlung sowie verschiedene Modellbaugruppen.

 Wasserspiele in Barme

 Die Einsatzmöglichkeiten des THW in und am Wasser führten unter anderem die Fachgruppen Wassergefahren, Wasserschaden/Pumpen, Trinkwasseraufbereitung, Ölschadenbekämpfung sowie die Bergungstaucher vor. Zahlreiche Besucher nutzten den Bootsshuttle auf der Weser, mit dem sie wieder nach Hoya reisen konnten. Ebenfalls in Barme wurden historische Katastrophenschutz-Fahrzeuge, Ausrüstungsgegenstände und Uniformen der vergangenen Jahrzehnte präsentiert.

 Die Resonanz auf unsere Veranstaltung war riesig“, freute sich Oetzel am Ende des Tages. „Jetzt gehen wir die nächsten 50 Jahre an.“

 Am Abend herrschte dann beste Stimmung im Festzelt. Alle Beteiligten waren eingeladen zu einem Helferabend. DJ Stefan Rast brachte mit seiner Musik das Zelt „zum Kochen“. Die letzten Gäste sollen das Zelt um 04:00 Uhr verlassen haben.

 Text: Ö-Team LV HB,NI

Tag der offenen Tür an der THW-Bundesschule Hoya 

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