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Ein Artikel von Horst Achtermann, Die Harke - Nienburger Zeitung
Barme (an). In 2009, anlässlich des 50 jährigen Jubiläums der THW Schule und Ausbildungsstätte in Hoya, hat THW Präsident Albrecht Broemme aus Bonn, den Grundstock für die offizielle Außenstelle einer historischen Sammlung gelegt. „Alles was historisch zum Wasserdienst gehört, wird hier in Barme am Wasserübungsplatz der THW Schule restauriert und in den Hallen untergestellt“, sagt Johann Schwepfinger aus München, Projektmitarbeiter des THW. Schulleiter Horst Ötzel betonte in seinen Grußworten am Samstag anlässlich der Übergabe einiger historischer Wasserfahrzeuge in Barme. „Es soll hier kein Museum im klassischen Sinne entstehen, sondern eine Lehrsammlung, die dazu dienen soll die Vergangenheit kennen zu lernen“. Aus Bonn war Martin Zeidler für den erkrankten Präsidenten Albrecht Broemme nach Barme gekommen. Martin Zeidler ist Referatsleiter Technik beim technischen Hilfswerk in Bonn. Er übergab neun Wasserfahrzeuge der vergangenen 60 Jahre an den „Museumsstandort“ Hoya. Er bedankte sich in seinen kurzen Ausführungen bei der Schule für die Überlassungen der Räumlichkeiten für die historische Sammlung und bei den Ortsverbänden, die die Boote hergerichtet und restauriert haben, „die Trennung war sicherlich ein schmerzlicher Schritt“. Rudolf Hattenkofer aus Landshut ist bundesweit der Leiter aller historischen Sammlungen im THW, er übergab zur Vorstellung der aufgebauten „Oldtimer“ das Wort an die Vertreter der einzelnen Ortsverbände.
Die Außenstelle Hoya hat in Georg Mauroszat einen exzellenten ehemaligen Fachlehrer, der sich seit 1964 der Geschichte des THW Wasserdienstes verschrieben habe, so Johann Schwepfinger. „Ich freue mich ausgesonderte Fahrzeuge hier her zu bekommen und zu restaurieren“, man merkte Georg Mauroszat an, wie viel Freude er an diesen alten Wasserfahrzeugen hat. Das älteste Boot, das am Samstag in die Ausstellung zur Dokumentation aufgebaut wurde, ist ein Amphibienfahrzeug von 1942. Das Boot kam mit den Amerikanern aus Italien nach Germersheim und diente danach dem THW als Spezialfahrzeug des Hochwasseralarmzuges. 2002 hatte es seinen letzten Einsatz beim Elbehochwasser in Dresden. Ein Sturmboot der NVA aus der ehemaligen DDR, einst mit zwei Außenbordmotoren (Wartburg) bestückt, aus dem Jahr 1970, ist jetzt auch in der THW Außenstelle Hoya untergebracht. Besichtigungen dieser historischen „Lehrsammlung“ werden nach telefonischer Anmeldung für Gruppen in der THW Schule in Hoya, von den Organisatoren gerne durchgeführt.
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 Motorschubboot aus dem Schwimmbrückendienst der 60 er Jahre kommt wieder nach Hoya zurück. Davor: Martin Zeidler, Horst Ötzel und Rudolf Hattenkofer (von rechts). Foto: Horst Achtermann
 Ein Sturmboot aus dem Bestand der ehemaligen NVA in der DDR vom OV Riesa, wird nach erfolgter Restauration der historischen Sammlung hinzugefügt. Foto: Horst Achtermann
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